Testergebnisse der privaten Krankenversicherungen

Das Thema Krankenversicherung bewegt Deutschland seit Jahren. Testergebnisse der PKV sind für Interessenten dabei eine sehr gute Orientierungshilfe. Wer den ewig schrumpfenden Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung, lange Wartezeiten und hohe Selbstkosten nicht mehr hinnehmen mag, überlegt fast immer, sich privat zu versichern.

Selbständige, Freiberufler und Beamte können sich ohne bestimmten Voraussetzungen privat krankenversichern, alle Arbeiter und Angestellten, die über 56.250 Euro jährlich verdienen, können freiwillig in die private Krankenversicherung wechseln – und tun das häufig.
Private Krankenversicherung Test - Bewertungen

Bild: © pico – fotolia.com

Die Auswahl des privaten Krankenversicherers ist für den einzelnen Versicherten gar nicht so einfach. Aktuell gibt es 48 verschiedene Gesellschaften, die jeweils mehrere unterschiedliche Tarife mit oft deutlich voneinander abweichenden Leistungen und Zusatzleistungen anbieten. Daneben ist auch die Servicequalität von einzelnen Krankenversicherungen immer wieder recht unterschiedlich, auch die Kundenzufriedenheit mit einzelnen Versicherern kann recht unterschiedlich sein. Die größten Gesellschaften (Debeka, DKV, Allianz, AXA und die Signal Iduna) sind dabei nicht immer automatisch und zwangsläufig in jedem Punkt die besten (allerdings tatsächlich vielfach).

Um den Versicherten die Auswahl etwas zu erleichtern, hat praktisch jede namhafte Organisation und jeder bedeutsame Medienkonzern mindestens einen Test privater Krankenversicherungen durchgeführt. Die Testziele und die Testkriterien sind dabei recht unterschiedlich, alle zusammengenommen ergeben sie jedoch ein schon recht aussagekräftiges Bild. Aus diesem Grund wollen wir hier die wichtigsten PKV Tests der letzten Jahre einmal zusammenfassend vorstellen.

Aktuellster Test der privaten Krankenversicherung aus 2016

Die Ratingagentur Franke & Bornberg hat im Auftrag des Handelsblatts einen aktuellen Private Krankenversicherung (PKV) Test durchgeführt (Mai 2016). Dabei zeigte sich, dass gerade im Bereich Topschutz seitens der Anbieter Nachholbedarf besteht, da nur drei Tarife in diesem Segment die Bestnote „sehr gut“ verdienten. Alle PKV Anbieter mit Ausnahme der DEVK, die auf die Teilnahme verzichtete, wurden im Test berücksichtigt.

Die PKV Tarife wurden drei Kategorien zugeordnet. Die Kategorie Standardschutz enthält Tarife, die zwingend folgende Leistungen enthalten mussten: Erstattung von Krankenfahrstühlen, Kostenerstattung Psychotherapie, Zweibettzimmer und mindestens 60 % Kostenübernehme für Zahnersatz. Wurde eines dieser Kriterien nicht erfüllt, wurde der Tarif der Kategorie Grundschutz zugeordnet. Tarife, die die Kriterien für Standardschutz erfüllten, wurden in die Kategorie Topschutz eingestuft, wenn sie zusätzlich folgende Leistungen enthielten: Zahnimplantate, Einbettzimmer, Heilpraktiker-Leistungen und mindestens 80 % Kostenübernahme für Zahnersatz.

Als Testsieger lässt sich die Axa hervorheben. Kein anderer privater Krankenversicherer hatte Tarife im Portfolio, die in allen drei Kategorien mit „sehr gut“ ausgezeichnet wurden.

In der Kategorie Topschutz vergab die Ratingagentur nur dreimal die Bestnote „sehr gut“, und zwar an folgende Tarife: „Vital300-U, Prem Zahn-U, KHT-U/50“ der Axa, „NK Bonus“ der Hallesche und „Komfort 2“ der HUK.

In der Kategorie Standardschutz wurden folgende neun Tarife mit „sehr gut“ ausgezeichnet:

  • Barmenia – Barmenia einsAprima+
  • Allianz – AktiMedPlus90P (AMP90PU), AktiMed WechselOpton (AWOPTU)
  • Debeka – N
  • Nürnberger – TOP3,S2,ZZ20
  • Süddeutsche – A75, ZS75, S101
  • HUK – Select Pro 2
  • Axa – Vital300-U, Komfort Zahn-U, KUR-U/100
  • Gothaer – MediVita, MediClinic2, MediVitaZ90, MediMPlus
  • Deutscher Ring – Esprit, PIT

In der Kategorie Grundschutz vergab Franke & Bornberg an folgende Tarife die Wertung „sehr gut“:

  • Debeka – NW
  • Barmenia – Barmenia einsA prima
  • AXA EL Bonus, Komfort Zahn-U, KUR-U/100
  • Allianz – AktiMed 90P (AM90PU), AktiMed WechselOpton (AWOPTU)
  • R+V – AGIL claccic pro U
  • Gothaer – MediVita, MediVita Z70, MediMPlus
  • Deutscher Ring – EspritM, PIT, Futura
  • Nürnberger – TOP3, ZZ20

Aus den Testergebnissen geht hervor dass man vor dem Wechsel in die PKV unbedingt einen Tarifvergleich durchführen sollte, da es in jeder Kategorie auch jeweils mindestens einen Tarif gab, der lediglich mit „ausreichend“ bewertet wurde.

PKV Vergleich der Stiftung Warentest




Wenn es um Tests von Produkten oder Dienstleistungen geht, ist Stiftung Warentest mit der dazugehörigen Zeitschrift Finanztest wohl der bekannteste Anbieter, dem auch am meisten vertraut wird. Der privat Krankenversicherung Test von Stiftung Warentest gehört zu den umfangreichsten und detailliertesten Tarifvergleichen der letzten Jahre. Der PKV Test stammt allerdings schon aus dem Jahr 2014. Berücksichtigt wurden aber nur die „neuen“ Tarife der Gesellschaften, die erst ab Januar 2013 oder später eingeführt wurden.

Testkriterien der Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat in ihrem Test die Tarife von 32 Gesellschaften miteinander verglichen, die grundsätzlich allen in ganz Deutschland zugängig sind, und die Altersrückstellungen bilden. Untersucht wurde dabei das Preis-Leistungs-Verhältnis der Tarife. Verwendet wurde dafür ein Punktesystem für die vertraglich garantierten Leistungen, gewichtet wurde nach der statistischen Häufigkeit, wie oft diese Leistungen durchschnittlich in Anspruch genommen werden. Um die unterschiedlichen PKV Voraussetzungen verschiedener Versichertengruppen zu berücksichtigen, wurden drei voneinander getrennte PKV Tests durchgeführt. 24 Tarifangebote für Beamte, 38 Angebote für Angestellte und 45 Angebote für Selbständige wurden getrennt voneinander miteinander verglichen.

Musterkunde bei Stiftung Warentest:
Die Musterkunden hatten ein Eintrittsalter von 35 Jahren, und Selbstbehalte von 300 – 750 Euro für Angestellte und 500 bis 1.000 Euro für Selbständige. Dies ist vor allem wichtig, da das eigene Preis-Leistungsverhältnis sich mit individuellen Faktoren ändert.
Daneben wurden noch eine ganze Reihe weiterer, auf die übliche Nutzung und Bedürfnisse von Versicherten abgestimmter Kriterien gesetzt.

PKV Testergebnisse für Beamte, Angestellte und Selbstständige

Beim Testergebnis wurde die Messlatte auf den Mittelwert gelegt. Das heißt, eine mittlere Beurteilung eines Tarifs entspricht dem üblichen Marktdurchschnitt, Tarife mit „exzellent“ oder „sehr gut“ liegen deutlich über dem Marktdurchschnitt, Tarife mit dem Testurteil „mangelhaft“ bieten unterdurchschnittliche Leistungen im Vergleich zum üblichen Marktdurchschnitt.

Herausragend erwiesen sich bei diesem Vergleich insgesamt fünf Tarife in den unterschiedlichen Gruppen.

 Beste private Krankenversicherung für Selbstständige bei Stiftung Warentest

Platz Private Krankenversicherung Tarife
1. Provinzial Hannover VKSu, KHPNu, KHUnu, KTG-S4
2. Bayerische Beamtenkrankenkasse GC900S, VitalPlus, Zahn2, TAF29
3. Huk-Coburg Komfort2, KT3

Nur diese Tarife wurden noch mit dem Prädikat „Sehr Gut“ ausgezeichnet (Note 1,5 – 1,8). Für Angestellte über der Jahresarbeitsentgeltgrenze ergab der PKV Vergleich dagegen ein ganz anderes Bild.

Beste private Krankenversicherung für Angestellte bei Stiftung Warentest

Platz Private Krankenversicherung Tarife
1. Huk-Coburg Komfort 2, KT6
2. Provinzial Hannover VKA+u, KHPNu, KHUnu, KTG-A6
3. Nürnberger TOP6, S2, ZZ20, TA6

Das Preis-Leistungs-Verhältnis fällt für Angestellte anders aus, als für Selbständige, auch wenn ähnliche Tarife verglichen werden. Nur diese drei Versicherer erhielten die Note „Sehr Gut“ (Note 1,4 – 1,8). Des Weiteren wurden PKV Tarife für Beamte von Stiftung Warentest getestet.

Beste private Krankenversicherung für Beamte bei Stiftung Warentest

Platz Private Krankenversicherung Tarife
1. Concordia BV20, BV30
2. Huk-Coburg B501
3. Debeka N20K, B30, WL20K, WL30

Im gesamten private Krankenversicherung Test erhielt die Concordia als einziges Unternehmen die Bestnote „Exzellent“ für ihre beiden Beamtentarife BV20 und BV30.

Bewertung des PVK Tests von Stiftung Warentest




Wohl kaum ein anderes Bewertungsinstitut hat einzelne PKV Tarife so explizit und detailliert miteinander verglichen. In dieser Hinsicht ist der Test sicherlich einzigartig. Umgekehrt muss man allerdings natürlich auch bedenken, dass hier Tarife für einen Modellkunden mit bestimmtem Alter und bestimmten Bedürfnissen verglichen wurden. Wer jünger oder älter ist, und möglicherweise abweichende Bedürfnisse oder persönliche Vorsorgeschwerpunkte hat als der Durchschnitt, für den könnte die Liste auch ganz anders aussehen. Zudem gibt es 2016 wahrscheinlich auch wieder aktuellere Tarife der Anbieter. Dennoch kann man aus der umfassenden Studie schon einmal einige recht leistungsfähige Tarife erkennen, die man vielleicht als Grundlage für einen persönlichen Vergleich als Grundlage heranziehen kann.

Private Krankenversicherung Test 2016 im Map-Report

Einer der bisher aktuellsten PKV Tests stammt von Map-Report. Hier geht es weniger um die PKV Tarife im Einzelnen, sondern um die PKV Anbieter.

Das „Rating“ von Map-Report soll Aufschluss darüber geben, welche Versicherer möglichst effizient wirtschaften, und ihre Prämien möglichst konstant halten und dabei zufriedene Kunden haben.

PKV Testkriterien beim Map Report

Untersucht werden bei der Studie im Map-Report insgesamt 17 Gesellschaften, die mit ihren Versichertenzahlen gut 2/3 des Marktes abdecken. Die Gewichtung erfolgte folgendermaßen:

  • 40 % Bilanzen des Unternehmens
  • 25 % Servicequalität
  • 35 % Beitragsentwicklung

Die Ratings werden im Map-Report kontinuierlich durchgeführt und werden aktualisiert. Dementsprechend kann man aus mehreren aufeinanderfolgenden Map-Reports auch Trends, Verbesserungen und Verschlechterungen herauslesen.

PKV Testergebnisse im Map-Report 2016

Beste Krankenversicherung - junges Ärzteteam

Bild: © Syda Productions – fotolia.com

Testsieger der privaten Krankenversicherer ist, wie auch schon in den letzten Jahren, die Krankenversicherung der Debeka. Sie ist auch der Versicherer mit der zweitgrößten Versichertenzahl (nach der DKV) in Deutschland, mit knapp 3.8 Millionen Versicherten und mit der höchsten Beitragssumme (rund 5 Milliarden Euro). Die Debeka wirtschaftet vorbildlich, hat kaum Beitragserhöhungen und eine hohe Kundenzufriedenheit.

Auf dem zweiten Platz liegt die private Krankenversicherung der Signal Iduna. In Sachen Beitragsstabilität, Bilanzen und Kundenzufriedenheit liegt der Versicherer noch ziemlich gut, zeigt sich aber etwas schlechter im Bereich Service. Die Plätze 3 bis 6 gehen an folgende Unternehmen: Provinzial, Deutsche Ring (ein zur Signal-Gruppe gehörende Obergesellschaft) sowie die Barmenia. Die Alte Oldenburger, die SDK und die Concordia wurden ebenfalls mit den Bestnoten „mmm-Rating“ ausgezeichnet (bei dem die langfristige Entwicklung beurteilt wird).

Punktemäßig liegen die Unternehmen noch recht nahe beieinander, nur die Debeka hat einen deutlichen Punktevorsprung gegenüber Platz zwei. Interessant auch die Details: die Unterschiede zwischen der Debeka und den auf den nachfolgenden Plätzen gereihten Unternehmen Signal und Provinzial beruhen fast ausschließlich auf (leichten) Mängeln in der Service-Qualität.

Bewertung und Aussagekraft der PKV Bewertung im Map-Report

Interessant im Test vom Map-Report ist die Tatsache, dass vor allem die langfristige Entwicklung und Stabilität der PKV Anbieter bewertet wird. Es handelt sich daher nicht um eine „Momentaufnahme“, sondern um eine langfristige Betrachtung, was für einen Krankenversicherungstest Sinn macht. Sieht man sich die Entwicklung der Ratings über die letzten Jahre an, erkennt man nur wenige Verschiebungen an den Spitzenpositionen, lediglich die SDK hat sich in den letzten Jahren in die Spitzengruppe gekämpft. Wenn es um Beitragsstabilität und um Kundenzufriedenheit geht, ist das Map-Report-Rating also sicherlich eine ernstzunehmende Empfehlung.

Private Krankenversicherung Bewertung von Focus-Money

Das renommierte Fachblatt Focus-Money hat ebenfalls die pivate Krankenversicherung getestet. Allerdings hat die Zeitschrift diese Untersuchung nicht mit eigenen Journalisten durchgeführt, sondern sich eines erfahrenen Analysehauses (Franke & Bornberg in Hannover) bedient. Veröffentlicht wurde der Test im Mai 2015.

PKV Testkriterien von Focus Money

In diesem Test der privaten Krankenversicherungen ging es weder um Beitragserhöhungen noch um Preis-Leistungs-Verhältnis durchschnittlicher Tarife, sondern um den maximalen Schutz für Versicherte. Es wurden PKV Tarife getestet, die dem Privatpatienten die größtmöglichen Leistungsumfang und die höchstmöglichen Erstattungen bieten können. Daneben wurde auch die Beitragshöhe berücksichtigt, allerdings wurde Leistungsumfang und Beitragshöhe gleich gewichtet.

Getestet wurden insgesamt 24 Versicherer, gewichtet wurde wie folgt:

  • 40 % Leistungen
  • 40 % Beitragshöhe
  • 20 % Finanzkraft des Unternehmens
Eindeutiger Sieger im FOCUS Money PKV Test ist dabei die Hallesche mit ihrem Tarif NK Bonus. In Sachen Leistungsumfang und Erstattungshöhe kommt kein anderer Versicherer an sie heran. Dafür ist allerdings der Tarif etwas teurer.

Den günstigsten Tarif bei immer noch sehr gutem Leistungsumfang bietet dagegen die Debeka, die es auf Platz 2 schafft. Hier kann man auch, angesichts des hohen Prämienvolumens und der hohen Finanzkraft und Bonität des größten privaten Krankenversicherers in Deutschland auch von einer sehr langfristigen Stabilität der Beiträge ausgehen (siehe auch Map-Report, dort kommt man zum gleichen Ergebnis).

Hinter den beiden Testsiegern reihen sich die Huk-Coburg (Komfort 2), die Axa (Vital 300-U, PremZahn-U, KHT-U/50, KUR-U/100) und die Nürnberger (TOP6, S1, ZZ20), die ebenfalls noch einen sehr guten Leistungsumfang bieten.

Bewertung des PKV Tests von Focus-Money

Was auffällt ist, dass sich die Ergebnisse anderer Tests, etwa von Stiftung Warentest oder von Map Report auch hier teilweise überraschend genau wiederfinden. Wenn sich unterschiedlich gestaltete PKV Tests von verschiedenen Testinstituten gegenseitig bestätigen, und das noch über einen Zeitraum von 1 – 2 Jahren hinweg, kann man die Testergebnisse durchaus als valide Empfehlung betrachten. Wichtig dabei zu wissen ist die Tatsache, dass die Bewertungen nicht für jeden Kunden Gültigkeit haben müssen. Für den „Standardkunden“ mit ählichen Voraussetzungen und einem Eintrittsalter von Mitte 30 und den üblichen Vorsorgebedürfnissen bringen alle Tests aber recht ähnliche Ergebnisse.

Weitere Bewertungen der privaten Krankenversicherung

Fairness und Kundenzufriedenheit von FOCUS Money

Neben dem Test, welcher Krankenversicherer „Top-Schutz“ bietet, hat Focus Money 2015 noch einen weiteren Test gemeinsam mit ServiceValue durchgeführt, bei dem es rein um die Kundenzufriedenheit und die „Fairness“ des Krankenversicherers ging. Durchgeführt wurde die Untersuchung 2015.

Testkriterien für den Fairness Test

Für den PKV Test wurden 1600 Kunden befragt, die nach bestimmten Gesichtspunkten ausgewählt wurden, um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten. Bewertet wurden neben der Beratungsqualität auch das „faire Produktangebot“ des Versicherers, die allgemeine Zufriedenheit und die Kundenkommunikation. Daneben kamen noch 24 weitere Kriterien zum Tragen.

Welche PKV Anbieter sind die fairsten?

Die Debeka und die Huk-Coburg schafften dabei in allen Kategorien ein „sehr gut“ – als einzige Anbieter waren die beiden PKV Anbieter in allen Bereichen nach Meinung ihrer Kunden sehr gut. Sehr gut schnitten außerdem auch die R+V und die Süddeutsche Krankenversicherung im Bereich Kundenzufriedenheit ab. Sehr gute Beratungsqualität gibt es darüber hinaus auch bei der AXA und bei der LVM und der Allianz. Sehr faire Produkte haben – neben den Testsiegern – auch noch die ARAG, die Allianz und die R+V.

Bewertung des Fairness-Tests

Natürlich ist eine Bewertung über Kundenzufriedenheit keine hundertprozentig gültige Aussage, die hieb- und stichfest ist. Angesichts der repräsentativen Auswahl und der vergleichsweise hohen Zahl der Befragten hat das Ergebnis dennoch ganz sicher seine Daseinberechtigung. Speziell die Unterschiede in Kategorien wie „fair empfundenes Produkt“ und „Beratung“ zeigen, dass hier schon recht detailliert geurteilt wurde. Die Testergebnisse sind somit wahrscheinlich stichhaltiger und relevanter, als lediglich die Zahl der offiziell registrierten Beschwerden zu vergleichen (was oft in „einfachen“ Tests geschieht).

Weiterer Fairness – Test 2016 der PKV

Im Februar 2016 wurde dieser Test noch einmal durchgeführt, diesmal mit rund 2.100 Versicherten. Bewertet werden sollten hier allerdings Preis-Leistungs-Verhältnis und Produktangebot und Abwicklung. Bei dieser etwas breiter gefassten Bewertung stellte sich die Huk-Coburg als Sieger heraus, Debeka und Allianz erhielten in 4 von 5 Kategorien ein „sehr gut„. LVM und vor allem die R+V fielen allerdings etwas zurück.

Weitere Tests der privaten Krankenversicherer

Neben diesen bekannten Tests, die auch insgesamt die aussagekräftigsten Ergebnisse erbringen, gibt es viele kleinere PKV Tests. Beachten sollte man dabei, dass viele weitere Bewertungen sich im Wesentlichen auf die Testergebnisse der großen Drei stützen, oder sie zumindest miteinbeziehen. Nicht hinter jedem Test steht also zwangsläufig ein umfassender, sorgfältig geplanter Testumfang oder eine wirklich intensive Recherche. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch unter https://privatekrankenversicherungtests.de

Weitere Tests zu wichtigen Versicherungen: Berufsunfähigkeitsversicherung Tests