|
Rumänien
Rumänien ist wie der Nachbar Bulgarien im Jahre 2007
zur EU gekommen. Es ist ein wirtschaftlich eher schwaches
Land und hat sehr mit der Abwanderung insbesondere der jungen,
gut ausgebildeten Bevölkerung zu kämpfen. Diese
zog es früher überwie nach Deutschland, da ein Teil
der rumänischen Bevölkerung seit jeher Deutsch war,
nämlich die Siebenbürger und Banater Schwaben und
daher schon früher eine erleichterte Einreise in die
Bundesrepublik möglich war. Und heute nach Italien, weil
das Rumänische mit dem Italienischen eng verwandt ist
und daher die Sprachschranke gering ist und in den Rest der
Welt.
Rumänien ist ein immer noch stark landwirtschaftliches
und industriell geprägtes Land. So liegt die Industrie
bei 40%, die Landwirtschaft bei 16% und der Dienstleistungssektor
nur bei 44% der Wirtschaftsleistung.
Momentan wandelt sich die Wirtschaft des Landes am Schwarzen
Meer rasant, was vor allem an staatlich geförderten High-Tech-Standorten
wie Cluj zu sehen ist.
Nur 55% der fast 22 Millionen Rumänen leben in den Städten.
Deren größte die Hauptstadt Bukarest mit ca. 2,3
Millionen Einwohnern, Iasi im Norden mit ca. 350 000, Constanta
an der Schwarzmeerküste mit ca. 340 000, die Industrie
und Hightechregion um Cluj-Napoca mit ca. 330000 Einwohnern
und Galati mit ebenfalls 330000 Einwohnern sind.
Die Rumänen erwirtschaften pro Kopf und Jahr 3 910 USD
für das Bruttoinlandseinkommen und die Arbeitslosenquote
lag 2006 offiziell bei 7,3 %. Was so nicht ganz glaubhaft
ist.
In Rumänien klafft eine gewaltige Lücke zwischen
den Gewinnern des Wandels und den vielen Verlierern.
Die Währung ist der neue Leu, der zum Euro mit 3,3 getauscht
wird.
Urlaub: Wie immer Formular von der
Krankenkasse mitnehmen und eine Auslandsreisekrankenversicherung
abschließen.
Leben: Die Krankenversicherung ist
umlagefinanziert und wird zur Hälfte vom Arbeitnehmer
und zur Hälfte vom Arbeitgeber finanziert und auch von
diesem abgeführt. Sie beträgt 14% vom Lohn.
|