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Italien
Italien ist nach Deutschland und Frankreich die drittgrößte
Volkswirtschaft Europas. Sie ist von einem stabilen Instabilismus
geprägt, den das Verhältniswahlrecht durch Berlusconis
„Porcata“ also Schweinerei noch verstärkt
gebiert. Jede noch so „alberne“ Splittergruppe
kann im Parlament das Zünglein an der Waage sein.
Schmerzhaft erfahren musste das jetzt (Jan 2008) Romano Prodi,
der wegen der entzogenen Unterstützung eines Führers
einer 1,7% Partei seinen Hut nehmen musste. Prodi hatte ihn
nicht geschützt vor den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft.
Er hatte doch nur politische Ämter nach Gutsherrenart
verteilt, was nach eigenen Aussagen doch „völlig
normal“ ist.
Und auch der Müll stapelt sich fröhlich weiter,
weil das Problem ja erst seit 15 Jahren bekannt ist. Nun schon
einem Deutschen, der sich mit Italien befasst hat, kommt bei
der im besseren Falle geballten Inkompetenz und im schlechteren
Falle geballten Kriminalität der italienischen Politiker
die kalte Wut. Die Italiener sind es gewohnt. Und irgendwie
ging es ja auch immer.
Insbesondere ist das Land in einen sehr reichen, starken
Norden und einen deutlich ärmeren Süden geteilt.
Der arbeitstechnisch leider nicht viel bietet.
Gleichzeitig ist Italien eines der kulturreichsten und bedeutendsten
Regionen der Europas, wunderschön, mit einer der wohl
besten Küchen der Welt. Urlaubsparadiese laden zum Verweilen
ein.
Seit der Euroeinführung hat Italien eine enorme Teuerungswelle
erfahren.
Es ist 301 000 km2 groß und hat ca. 59 Millionen Einwohner,
die zu 67% in den Städten wohnen. Die größten
sind Rom mit ca 4,5 Millionen Einwohnern, Mailand mit ca 1,2
Millionen, Napoli mit ca 1 Million, Turin mit 800 000 und
Palermo mit 700 000 Einwohnern.
Die Arbeitslosenrate lag im Jahre 2006 bei 7,6% und die Bürger
trugen ca. 31000 USD pro Person zum Bruttonationaleinkommen
bei.
Die Währung ist der Euro und gesprochen wird Italienisch.
Die jüngeren sprechen auch Englisch. Wenn Sie arbeiten
wollen, kommt natürlich auf den Job an, ist englisch
fast wichtiger als Italienisch.
Krankenversicherung:
Urlaub:
EU Krankenversicherungskarte; Auslandsreisekrankenversicherung
Leben:
Grundsätzlich steht das staatliche Gesundheitssystem
allen rechtmäßig in Italien lebenden Menschen zur
Verfügung. Die Finanzierung erfolgt über Steuern.
Für bestimmte Leistungen muss man zuzahlen. Im Übrigen
gilt dies nur für den staatlichen medizinischen Dienst.
Für die privaten Ärzte muss man zahlen. Bei Entsendeverhältnissen
besteht evtl. weiterer Schutz in Deutschland.
Man kann weitere private Zusatzversicherungen abschließen.
Weitere Infos finden Sie in dieser Gruppe:
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