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Das Qualitätsurteil von Finanztest zur privaten Krankenversicherung
   

Während Fitch Ratings, Assekurata oder map-Report vielen Verbrauchern unbekannt ist, ist die Stiftung Warentest bei allen bekannt.
Finanztest ist eine auf Geldfragen spezialisierte Zeitschrift, die von Stiftung Warentest herausgegeben wird. Sie erscheint seit 1991, inzwischen mit einer monatlichen Auflage von 274000 Exemplaren. Ihre Schwerpunktthemen sind Recht + Leben, Geldanlage + Altersvorsorge, Bauen + Wohnen, Steuern und Versicherungen.


Im September 03 veröffentlichte Finanztest ein Rating Privater Krankenversicherer. Betrachtet wurden Tarife für selbständige Frauen. 10 Tarife von insgesamt 8 Gesellschaften erhielten hierbei die Gesamtnote „Gut“. Diese Gesellschaften und Tarife sind:

1. Debeka

Tarife Preis-Leistungsverhältnis Beitragsentwicklung Urteil
PN+PN E; TG 29 gut sehr gut gut

2. Huk-Coburg

Tarife Preis-Leistungsverhältnis Beitragsentwicklung Urteil
A300; SE; Z100; KT6 sehr gut befriedigend gut

 

von Google vorgeschlagene Links zur Krankenversicherung:

 

3. Hallesche

Tarife Preis-Leistungsverhältnis Beitragsentwicklung Urteil
NK2; FKT 22 und NK2; KT 22 gut gut gut

4. DBV-Winterthur

Tarife Preis-Leistungsverhältnis Beitragsentwicklung Urteil
142/20; 342/20; 451/18; 063 und 142/20; 342/20; 451/18; 803 gut gut gut

5. Universa

Tarife Preis-Leistungsverhältnis Beitragsentwicklung Urteil
A620; ST2/100; ZA100; KTF22 gut gut gut

 

Google-Links private Krankenversicherung:

 

 

Die Stiftung Warentest bzw. Finanztest machen so genannte Verbraucher-Ratings (wie z.B. u.a. auch map-Report). Der Fokus liegt nicht nur auf der wirtschaftlichen Stabilität und Ertragskraft der Versicherer und auch nicht ausschließlich auf der Qualität der einzelnen Versicherungsprodukte. Es ist eine Kombination aus beiden. Ein Finanztest-Urteil ist daher anders zu lesen, als ein Ergebnis von Fitch Ratings oder Assekurata. Bei der Untersuchung werden ganz konkret Tarifbedingungen angeschaut. In der Liste der mit „gut“ beurteilten Tarife findet sich z.B. auch die Victoria wieder. Diese findet sich aber mit anderen Tarifen auch mit der Bewertung „ausreichend“ (Tarife AB03; SB2+SB3; ZB100; TG 21) in der Liste wieder.

Ein weiterer Unterschied zu den o.g. Rating-Agenturen ist, dass Finanztest keinen Auftrag für eine Beurteilung erhält und auch kein Honorar. Es wird kein Interactive-Rating erstellt, für das interne, nicht öffentlich zugängliche Informationen nötig sind. Verbraucher-Ratings sind i.d.R. eher PI-Ratings. Verarbeitet werden also öffentlich zugängliche Daten. Stiftung Warentest sagt selbst: „Oberstes Gebot ist die Neutralität“. In der Satzung der Stiftung ist festgehalten, dass keine Einnahmen durch die Aufnahme von Anzeigen erzielt werden dürfen. Aus diesen Grunde erhält sie alljährlich eine Ausgleichszahlung vom Staat in Höhe von ca. 13% ihres Etats. In erster Linie finanziert sich die Stiftung jedoch aus den Verkauf der Publikationen.

 

 

 

 
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